Für Kommunen & Gemeinden
Pflanzenkläranlagen für Kommunen: Ortsteile dezentral klären
Die Kläranlage im Ortsteil ist überaltert, der Mischwasserkanal läuft bei Starkregen über, ein Weiler hat keine ausreichende Entsorgung – und die Gemeindekasse gibt keinen kilometerlangen Kanal-Tiefbau her. Eine Pflanzenkläranlage ist für die Kommune eine dezentrale Antwort auf wasserrechtliche Auflagen: ein bepflanzter Bodenfilter, der Abwasser ohne Chemie und ohne Strom reinigt. Wir planen solche Anlagen für Gemeinden, Ortsteile und kommunale Einrichtungen bis rund 1.000 Einwohnerwerte – von Lich in Hessen aus, im gesamten D-A-CH-Raum.
300+
realisierte Projekte seit 2016
über 99%
Genehmigungsquote aller eingereichten Planungen
Null
Geruchsbeschwerden bei allen Anlagen
Jahrzehnte
Betriebsdauer einer Anlage
Typische Objekte
Typische kommunale Aufgaben
Kommunen setzen Pflanzenkläranlagen dort ein, wo zentrale Technik unwirtschaftlich wird oder an ihre Grenzen kommt: bei kleinen Ortsteilen, alternden Anlagen und Liegenschaften außerhalb der Ortslage.
Klärwerksertüchtigung
Eine bestehende kommunale Kläranlage erreicht die geforderten Ablaufwerte nicht mehr oder steht zur Sanierung an. Ein bepflanzter Bodenfilter kann als nachgeschaltete Reinigungsstufe die Ertüchtigung tragen – ohne neues Technikbauwerk.
Mischwasserentlastung
Bei Starkregen führen Mischwasserkanäle Schmutz- und Regenwasser gemeinsam zur Kläranlage – Überläufe und hydraulische Überlastung sind die Folge. Bepflanzte Bodenfilter behandeln entlastetes Mischwasser, bevor es ins Gewässer gelangt, und nehmen Druck aus dem Netz.
Neubau für Ortsteil oder Weiler
Ein Ortsteil ohne ausreichende Entsorgung braucht eine eigene Lösung – der Kanalanschluss über lange Strecken ist oft unverhältnismäßig teuer. Eine Pflanzenkläranlage vor Ort klärt das Abwasser dezentral, im kommunalen Einsatz bis rund 1.000 Einwohnerwerte.
Ersatz überalterter Teichkläranlagen
Viele kleine Gemeinden betreiben Teichkläranlagen, die heutige Anforderungen nicht mehr erfüllen. Ein bepflanzter Bodenfilter kann den Teich ersetzen oder ergänzen – häufig auf der bereits vorhandenen Fläche.
Kommunale Einrichtungen in Alleinlage
Friedhof, Sportheim, Schutzhütte oder Jugendheim außerhalb der Ortslage: Für einzelne Liegenschaften lohnt ein Kanalanschluss selten. Eine kompakte Anlage ab vier Einwohnerwerten löst die Entsorgung direkt am Standort.
Leistungen
Warum sich der Blick für Gemeinden lohnt
Eine Pflanzenkläranlage ist für Kommunen vor allem eine wirtschaftliche Entscheidung: Sie vermeidet Kanal-Tiefbau über lange Strecken und hält die laufenden Kosten dauerhaft niedrig – bei behördenkonformer Planung und Dokumentation.
Alternative zum Kanal-Tiefbau
Wo ein Anschluss nur über lange Leitungsstrecken, Pumpwerke oder schwieriges Gelände möglich wäre, ist die dezentrale Anlage vor Ort häufig die wirtschaftlichere Lösung. Wir stellen beide Varianten in einem nachvollziehbaren Kostenvergleich gegenüber.
Entlastung für den Gebührenhaushalt
Keine energieintensiven Aggregate, kaum Verschleißteile: Die Betriebskosten bleiben dauerhaft niedrig und planbar. Zur Einordnung: Bei einer kleinen Anlage mit acht Einwohnerwerten liegen sie bei 150 bis 300 Euro pro Jahr – eine SBR-Anlage gleicher Größe kostet 290 bis 470 Euro.
Behördenkonforme Planung
Wir erstellen behördenreife Antragsunterlagen und prüffähige Dokumentation für das wasserrechtliche Verfahren. Über 99 Prozent unserer Anträge wurden genehmigt.
Referenzen für die Gemeinderatssitzung
Realisierte kommunale Projekte geben dem Gemeinderat eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Auf Wunsch erläutern wir Konzept und Wirtschaftlichkeitsvergleich persönlich in Ihrer Gremiensitzung.
Akzeptanz in der Bevölkerung
Sichtbar ist ein Schilfbeet statt eines Technikbauwerks – die Anlage fügt sich ins Ortsbild ein. Bei keiner unserer Anlagen gab es bisher eine Geruchsbeschwerde.
Netzwerk zu Wasserbehörden
Aus über 300 Projekten seit 2016 kennen wir die Anforderungen der Wasserbehörden im D-A-CH-Raum und übernehmen die fachliche Abstimmung im Verfahren. Mitgliedschaften unter anderem in DWA und Ingenieurkammer Hessen halten uns am Stand der Regelwerke.
Infrastruktur
Was Gemeinden heute mitdenken sollten
Wer heute in Abwasserinfrastruktur investiert, entscheidet für Jahrzehnte. Drei Themen gehören deshalb von Anfang an mit auf den Tisch – ohne dass wir Ihnen dafür Versprechen machen, die niemand seriös geben kann.

Mischwasser & Starkregen zusammen denken
Was gar nicht erst in den Mischwasserkanal gelangt, muss weder mitbehandelt noch zurückgehalten werden. Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung – Versickerung und Nutzung an der Quelle – nimmt Last aus dem Netz und lässt sich mit der Kläranlagenplanung verbinden.
Mikroschadstoffe als Option
Spurenstoffe wie Medikamentenrückstände rücken in der Abwasserreinigung zunehmend in den Blick. Eine Pflanzenkläranlage lässt sich mit einer Aktivkohlestufe kombinieren, die Mikroschadstoffe im Ablauf bindet – eine Option für Standorte mit erhöhten Anforderungen an die Wasserqualität.


Fördermittel realistisch prüfen
Für kommunale Abwasserprojekte existieren je nach Bundesland und Region unterschiedliche Förderprogramme. Konkrete Programme oder Quoten nennen wir bewusst nicht – wir unterstützen Sie bei der Recherche passender Programme für Ihr Vorhaben.
Referenzen
Kommunale Anlagen, die seit Jahren laufen

Emmerichshütte, LK Bad Kreuznach
50 EW · energieautark
Jugendheim, Gaststätte und Forstbetrieb auf einem Gelände im Landkreis Bad Kreuznach. Vollständig energieautark.

Eventgastronomie, Schweiz
30 EW · Karstgebiet
Karstgebiet auf 1.200 m ü. NN, strenge Grenzwerte, zwei Filter in Reihe geschaltet.






Stimmen zum Projekt
Das Projekt im Bewegtbild
Im SWT-Video „Wasserwirtschaft dezentral denken!“ kommen Beteiligte und Betreiber zu Wort.
Vier Fragen aus Gemeinderat und Bauamt
Für welche Ortsgrößen kommt eine Pflanzenkläranlage infrage?
Wir planen Pflanzenkläranlagen für 4 bis 500 Einwohnerwerte, im kommunalen Einsatz bis rund 1.000 Einwohnerwerte. Typische Fälle sind einzelne Einrichtungen wie Friedhöfe oder Sportheime, Weiler und Ortsteile – große Gemeinden bleiben in der Regel bei zentraler Technik.
Wie zuverlässig ist die Reinigungsleistung gegenüber technischen Anlagen?
Eine fachgerecht geplante Pflanzenkläranlage hält die wasserrechtlich geforderten Ablaufwerte ein; bei CSB und BSB übertrifft sie konventionelle Anlagen häufig. Weil keine störanfällige Mechanik den Prozess trägt, arbeitet das System ganzjährig stabil – auch im Winter und bei schwankendem Zulauf.
Wie läuft das Genehmigungsverfahren für eine Gemeinde?
Erforderlich ist in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis der zuständigen Wasserbehörde. Wir erstellen die behördenreifen Antragsunterlagen, übernehmen die fachliche Abstimmung und begleiten das Verfahren bis zum Bescheid – unsere Genehmigungsquote liegt konstant über 99 Prozent. Wie lange das Verfahren dauert, hängt vom Einzelfall und von der Behörde ab; Pauschalzusagen dazu machen wir nicht.
Was bedeutet eine Pflanzenkläranlage für den Gebührenhaushalt?
Die laufenden Kosten sind niedrig und gut planbar: keine energieintensiven Aggregate, kaum Verschleißteile, überschaubarer Kontrollaufwand. Das entlastet den Gebührenhaushalt dauerhaft – wie stark, hängt von Größe und Betriebsmodell ab und gehört in den konkreten Wirtschaftlichkeitsvergleich.
Kontakt
Sprechen wir über Ihren Ortsteil
Ob Klärwerksertüchtigung, Mischwasserthema oder ein Weiler ohne Anschluss: Schildern Sie uns die Lage – Einwohnerwerte, Entfernung zum nächsten Kanal, Stand mit der Wasserbehörde. Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung, ob eine Pflanzenkläranlage für Ihre Gemeinde die wirtschaftlichere Lösung ist.
oder direkt anrufen: +49 6004 - 91 57 275
Mo–Fr, 08:00–18:00 Uhr · info@naturklaeranlagen.de
